BRIGHTON up your life- ein Auslandssemesterbericht

Brighton ist eine Stadt, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Die Mischung aus malerischer englischer Landschaft, dem kilometerlangen Strand und regem Stadtleben macht diesen Studienort so attraktiv und definitiv empfehlenswert.

Vorbereitung
Was am gesamten Aufenthalt bestimmt am meisten Nerven kostet, ist die Suche nach einer Unterkunft. Im Gegensatz zu anderen Unis bietet Brighton Studierenden, die nur ein Semester an der Uni sind, keine Wohnmöglichkeit am Campus an. Es wird einem empfohlen, sich erst vor Ort nach einer Bleibe um zu sehen, was sich wirklich als die allerbeste Lösung erwiesen hat. Während der Orientation Week bietet die Uni kostengünstig die Unterbringung in einem Studentenheim an. Bei der Wohnungssuche ist man nicht auf sich alleine gestellt, sondern wird vom Accommodation Service der Uni unterstützt. Während der gesamten Woche laufen Studierende der StudentUnion herum und gehen sicher, dass jeder/jede eine Unterkunft findet, die zufrieden stellt. Man gibt den genauen Zeitraum, seine preisliche Schmerzgrenze und eventuelle Wünsche an und wird kontaktiert sobald sich etwas ergibt, was in etwa zwei bis drei Tage dauert. Dieses Service hat einen Pool an Landlords, die auf diversen Onlineplattformen wie homestay oder spareroom nicht gelistet sind, sondern mit der Uni zusammenarbeiten. Dies hat vor allem auch den Vorteil, dass alles über die Uni läuft und sicher gegangen wird, dass man sich in seiner Bleibe wohlfühlt.

Orientation Week
Wie oben bereits erwähnt, ist es alleine wegen der Wohnungssuche empfehlenswert an der Orientation Week teilzunehmen. Außerdem findet in dieser Woche das (leider) einzige organisierte Treffen der Erasmus-Studierenden statt. Es gibt eine riesige Teaparty für alle internationalen Studierenden, zahlreiche Info-Vorlesungen zum Thema Impfungen, Nebenjobs, Lebensmitteleinkauf usw. und jeden Tag große Partys.

Stundenplan, Kurse, Workload
In Brighton läuft vieles sehr chaotisch ab. Kaum jemand kann wirklich alle Kurse machen, die im Learning Agreement vereinbart wurden und bis man seinen fixen Stundenplan hat, kann es bis zum ersten Unitag dauern. Dafür sind aber die Kurse im Vergleich zu Salzburg um ein ganzes Stück weniger aufwändig. Man absolviert in der Regel drei Module zu je 10ECTS, bestehend aus einer Vorlesung plus einem Seminar zu jeweils 1,5h. Anstelle von Abschlussprüfungen schließt man die Module meist mit einem Paper ab und das Wintersemester endet bereits eine Woche vor Weihnachten.

Brighton Nightlife
Von unzähligen Pubs zum gemütlichen Betrinken bis hin zu großen Clubs ist in Brighton alles dabei. Es gibt keinen Wochentag, an dem in der Stadt nichts los ist und Studentenspecials gibt es überall.

Ausflüge
Durch die Nähe zu London (1 Stunde Zugfahrt) bietet es sich durchaus an, dort seine Wochenenden zu verbringen. Wer Tickets schon einige Tage vorher online kauft, kann hier sehr günstig reisen. Organisierte Reisen gibt es leider keine bzw. wenn dann nur von einzelnen Societies organisiert – darum unbedingt einer Society beitreten um auch mit Locals in Kontakt zu kommen (Die Societies sind endlos und reichen von einer SurfSociety, über eine DisneySociety, bis hin zu MusicSocieties). Ansonsten sind die Seven Sisters definitv einen Besuch wert.

by Lena Domberger

About edith.kolouch@stud.sbg.ac.at

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